Das menschliche Auge – Anatomie und Sehfunktion

Das menschliche AugeDas menschliche Auge ist ein sehr komplexes Sinnesorgan.

Trotz der großen Fortschritte in der Medizin kann verlorenes Augenlicht bis heute nicht wiederhergestellt werden.

Die meisten Menschen nehmen ihre Augen als wichtigstes Sinnesorgan war.

Immerhin werden um die Hälfte aller Informationen aus der Umwelt mit den Augen aufgenommen.

Auch die Kommunikation findet nicht nur über Gesten und Sprache statt, sondern auch über die Augen.

Der Aufbau des Auges – die Anatomie und Sehfunktionen kurz und einfach erklärt:

Das menschliche Auge: Glaskörper und Augapfel

Das menschliche Auge hat die Form einer Kugel oder eher eines runden Apfels. Wenn Sie einmal vor dem Spiegel das Augenlid etwas nach oben ziehen, dann können Sie die Wölbung des Auges sehen.

Der Augapfel hat ca. einen Durchmesser von 2,5 cm und befindet sich geschützt in der Augenhöhle. Im Augapfel befindet sich zudem der Glaskörper vom menschlichen Auge.

Dieser besteht aus einer gelartigen und durchsichtigen Substanz. Vorne sitzt auf ihm die Linse, durch die das Licht direkt in das menschliche Auge fällt.

Auge Anatomie: Die Lederhaut

Grundsätzlich besteht der Augapfel aus mehreren Schichten. Bei der äußersten Schicht handelt es sich um die Lederhaut. Sie besteht aus Bindegewebe und ist ca. einen halben Millimeter dick. Sie erkennen sich als „Weißes“ im menschlichen Auge.

Die Hauptaufgabe besteht bei der Lederhaut darin, dass Auge in Form zu halten, da sie wenig Elastizität aufweist. Vor der Linse, im vorderen Teil geht sie direkt in die Hornhaut über.

Aufbau des Auges: Die Regenbogenhaut

Das menschliche Auge besteht im vorderen Teil aus dem sogenannten optischen Apparat. Dieser besteht aus Linse, Hornhaut und Regenbogenhaut. Er ist durch Muskeln und Fasern an der Lederhaut befestigt.

Die Regenbogenhaut, die auch oft als Iris bezeichnet wird, ist für die Augenfarbe verantwortlich. Wenn sie viele Farbstoffe bzw. Pigmente besitzt, dann entsteht die Augenfarbe Braun und bei weniger Farbstoffen die Augenfarbe Blau, Grün oder Grau.

Aufbau des Auges: Die Pupille

Das menschliche Auge besitzt eine Pupille, die sich in der Mitte der Augenöffnung befindet. Typisch für den Aufbau des Auges ist, dass die Pupille verstellbar ist, ähnlich wie eine Kamera.

Wenn es dunkel ist, dann öffnet sich die Pupille weit, damit viel Licht eingefangen werden kann. Bei Helligkeit verengt sie sich. Um eine Überblendung zu vermeiden, lässt die Iris wiederum nur einen geringen Teil an Licht ins Auge.

Anatomie des Auges: Die Netzhaut

Das menschliche Auge wird am hinteren Teil durch die Netzhaut bedeckt. Dort befinden sich auch zahlreiche Nervenzellen, die dafür sorgen, dass das Licht in elektrische Impulse umgewandelt wird. Sie geben diese Impulse dann über den großen Sehnerv an das Gehirn weiter.

Die einfallenden Lichtstrahlen werden von Linse und Hornhaut gebrochen. Das bedeutet, dass sie so gebündelt werden, dass ein verkleinertes Bild entsteht, von dem was wir sehen. Das Bild steht dabei aber auf dem Kopf. Das Gehirn sorgt dafür, dass das Bild umgedreht wahrgenommen wird.

Das menschliche Auge – Das Scharfstellen über die Linse

Die Hornhaut bricht das Licht immer gleich stark. Die Linse übernimmt dabei die Aufgabe der Feinabstimmung. Das hängt davon ab, ob man in die Ferne oder in die Nähe schaut.

Die Fasern und Muskeln, die sich an der Linse befinden, müssen sich dafür zusammenziehen oder erschlaffen. Das führt dazu, dass die Linse mal weniger und mal stärker gekrümmt wird.

Wenn sich die Linse stark krümmt, dann führt dass dazu, dass das Licht stärker gebrochen wird. Dadurch können große Bilder, sprich Dinge in der Nähe, schärfer gesehen werden.

Wenn die Linse jedoch flach ist, dann entstehen wiederum kleinere Bilder aus der Ferne, die dann scharf gestellt werden.

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